Naturwissenschaftliche Lernwerkstatt an der Grundschule Pegnitz

Was? Wieso? Warum?

 

So beginnen viele Fragen unserer Kinder.

Um auf diese Fragen Antworten zu finden, ist eine aktive Forscherarbeit die geeignete Unterrichtsmethode. Doch in einem normalen Klassenzimmer stößt man schnell an seine organisatorischen Grenzen, wenn experimentiert werden soll, um Phänomene aus Natur, Technik und Umwelt zu erkunden. Deshalb braucht man eine andere Lernumgebung, eine Lernwerkstatt, denn nur das eigenständige Tun führt zu nachhaltigen Erfahrungen und Erkenntnissen bei unseren Kindern.

Deshalb haben wir im Jahr 2011 beschlossen, eine Lernwerkstatt an unserer Schule zu konzipieren.

Hier können die Kinder angeleitet werden, selbsttätig in vielfältigen Versuchen Antworten auf ihre Fragen zu finden. Während des Regelunterrichts orientiert sich dieses Arbeiten an den Themenfeldern des Lehrplans. Im ersten und zweiten Jahrgang bieten sich z. B. Luft und Wetter bzw. Wasser und Temperaturen für ein solches experimentelles Arbeiten an. In den beiden folgenden Jahrgangsstufen sind es z. B. optische und akustische Phänomene, Verbrennung, Magnetismus und Elektrizität, Wasserkreislauf usw.

Einige unserer Lehrkräfte haben sich im Vorfeld an Fortbildungsnachmittagen intensiv mit der Lernwerkstattarbeit auseinandergesetzt und sich vielfältige Anregungen geholt. Im Team wurde festgelegt, wie unsere Konzeption aussehen soll. Daraufhin wurde geplant, vorhandenes Material begutachtet, aussortiert und durch Neuanschaffungen ergänzt. Auch vom „Haus der kleinen Forscher“, einer Bildungsoffensive auf Landkreis¬ebene, sind weitere Impulse ausgegangen, um das Vorhaben „Lernwerkstatt“ in die Tat umzusetzen. Bei unserem Sachaufwandsträger, der Stadt Pegnitz, stießen wir in der Planungsphase sofort auf offene Ohren und fanden volle Unterstützung. In einem abgesteckten Finanzrahmen konnte ein Klassenzimmer entsprechend hergerichtet und mit neuem Mobiliar ausgestattet werden. Auch die Firma KSB unterstützte uns mit einer sog. Lerntheke, die in der Lehrlingswerkstatt von Auszubildenden im Rahmen eines Projektes gebaut wurde. Da alle Beteiligten sich mit Engagement eingebracht haben, ließ sich das Vorhaben recht schnell verwirklichen und wir konnten schon am 25. Oktober 2011 zur Einweihung des neu gestalteten Experimentierraums einladen.

Frau Ilse Lindner erforschte an diesem Vormittag mit den Kindern ihrer Klasse das Element „Wasser“. An verschiedenen Stationen konnten die Schüler Versuche durchführen, Beobachtungen anstellen und daraus die entsprechenden Erkenntnisse ableiten. An der neuen Lerntheke wurden dann die Einzelergebnisse zusammengetragen und erläutert.

Wir befinden uns jetzt schon im dritten Jahr dieser Forscherarbeit und können immer wieder feststellen, dass Kinder durch dieses aktive Tun für Unterricht zu begeistern sind. In diesem Schuljahr findet alle zwei Wochen die Arbeitsgemeinschfaft "Experimentieren"statt, die auf großes Interesse bei den Schülern stößt. Diese AG wird von Frau Susanne Loos geleitet. Wir hoffen, dass wir auch im kommenden Schuljahr Lehrerstunden zur Verfügung haben, um unseren Kindern ähnliche Angebote machen zu können.

July 2017
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